Über Erdikon
Ein Name, der geblieben ist
Erdikon ist ein Name, der mich schon lange begleitet.
Er geht auf eines meiner ersten Webprojekte zurück, ein digitales Lexikon über die Erde. Daher stammt auch der Name: Erde und Lexikon. Das ursprüngliche Projekt war etwas ganz anderes als das, wofür Erdikon heute steht. Aber eines war von Anfang an schon da: das Interesse daran, etwas Strukturiertes, Nützliches und Zugängliches zu schaffen.
Schon damals hat mich die Idee fasziniert, Informationen einfacher zu organisieren und leichter nutzbar zu machen. Mit der Zeit rückte das ursprüngliche Projekt in den Hintergrund, aber der Name blieb. Erdikon fühlte sich immer bodenständig, klar und bedeutungsvoll an. Als ich später begann, über eine grössere Software-Vision nachzudenken, erwies er sich in einem ganz anderen Zusammenhang erneut als der richtige Name.
Warum es Erdikon heute gibt
Heute ist Erdikon der Name, den ich für eine Open-Source-Business-Software-Suite für kleine Unternehmen verwende.
Der Grund ist einfach. Ich möchte es kleinen Unternehmen ermöglichen, Software zu nutzen, die die Werte widerspiegelt, die mir selbst wichtig sind, wenn ich Software auswähle. Ich finde, Business-Software sollte einfach und praktisch sein. Sie sollte die tägliche Arbeit unterstützen, statt unnötige Komplexität hinzuzufügen. Sie sollte Open Source sein. Sie sollte Unternehmen Kontrolle über ihre Daten geben, Unabhängigkeit von Anbietern ermöglichen, echtes Eigentum schaffen und die Möglichkeit bieten, Software an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Das ist die Idee hinter Erdikon.
Das Problem, das ich lösen möchte
Kleine Unternehmen sind oft auf Software angewiesen, die nicht wirklich für sie gemacht ist. Manche Werkzeuge sind zu komplex. Andere sind zu starr. Viele schaffen eine unnötige Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter, mit wenig Kontrolle über die eigenen Daten, wenig Flexibilität und wenig Spielraum, sich nach den eigenen Vorstellungen weiterzuentwickeln.
Für kleine Unternehmen kann das mit der Zeit zu einem echten Problem werden.
Ich möchte einen anderen Weg anbieten.
Was digitale Souveränität für mich bedeutet
Erdikon basiert auf der Idee der digitalen Souveränität für kleine Unternehmen.
Für mich bedeutet das, Software freier wählen zu können, zu verstehen, wie sie funktioniert, die Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten und nicht an Systeme gebunden zu sein, die nicht den eigenen Prioritäten entsprechen. Es bedeutet auch, Software zu nutzen, die praktisch genug für den Alltag und gleichzeitig einfach genug ist, um überschaubar zu bleiben.
Warum Open Source wichtig ist
Open Source ist ein wichtiger Teil davon. Nicht, weil es eine Ideologie ist, sondern weil es die Art von Software ermöglicht, die ich bauen möchte. Open Source schafft Transparenz. Es fördert Unabhängigkeit. Es schafft Raum für Eigentum und Anpassbarkeit. Und es gibt kleinen Unternehmen eine stärkere Grundlage als Software, die sie zwar nutzen, aber nie wirklich beeinflussen können.
Eine konsequente Idee in neuer Form
In diesem Sinn passt der Name bis heute erstaunlich gut.
Was als Projekt zur Organisation von Wissen begann, hat sich zu einem grösseren Vorhaben entwickelt: Software zu bauen, die Unternehmen hilft, ihre digitale Welt zu organisieren. Der Kontext hat sich verändert, aber die Grundidee ist dieselbe geblieben: Struktur schaffen, Komplexität reduzieren und nützliche Systeme entwickeln, die den Menschen dienen, statt sie an sich zu binden.
Dafür steht Erdikon heute.